Cloud-Backup mit S3 und Arq

Ich nutze nun seit einiger Zeit Arq um meine wichtigsten Daten zu backupen. Bisher lief das so: eine erste externe HDD für Time Machine Backups, eine zweite für manuelle Sicherung ausgewählter Daten (hauptsächlich Musik, Bilder, Dokumente). Die zweite hatte ich nie permanent angeschlossen, sondern sicher verwahrt und nur für die Backups aktiviert.

Seit ich Arq verwende denke ich darüber nach, ob die zweite Methode noch notwendig ist. Mit Arq wähle ich die Ordner, die auf S3 gesichert werden sollen, lege mein monatliches Budget fest – und fertig. Um Kontrolle über mein Upstream zu haben, backupe ich manuell. Trotz der letzten beiden Ausfälle bei Amazon und deren Cloud bin ich mir sicher, dass die Datensicherheit weit höher ist als auf einer externen Festplatte.

Kostenpunkt? Arq 2 kostet $39. S3 hat mich über die letzten Monate jeweils $3 im Monat gekostet. Ich habe derzeit knapp 40 GB dort gelagert.

Time Machine Backups werde ich weiterhin machen. Das ist schlicht zu komfortabel, um es sein zu lassen. Ich würde übrigens trotzdem nicht mein Time Machine Backup auf eine OS X Neuinstallation übertragen; dies rät auch kein AppleCare-Mitarbeiter, da einfach zu viel Caches, Einstellungen, etc. pp. des alten Systems auf ein neues übertragen werden.